Häufige Mythen über Sanitärinstallationen entlarvt
Mythos 1: Verstopfte Abflüsse können immer mit Chemikalien gereinigt werden
Viele Menschen glauben, dass chemische Rohrreiniger das Allheilmittel für verstopfte Abflüsse sind. Tatsächlich können diese Produkte oft mehr Schaden als Nutzen anrichten. Sie greifen die Rohre an und verursachen langfristig Korrosion.
Eine bessere Alternative ist die Verwendung von mechanischen Methoden wie einer Saugglocke oder einer Rohrreinigungsspirale. Diese Werkzeuge sind nicht nur effektiver, sondern auch umweltfreundlicher.

Was tun bei hartnäckigen Verstopfungen?
Wenn mechanische Methoden nicht funktionieren, ist es ratsam, einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Ein Profi kann tiefere Probleme im Abflusssystem identifizieren und sicher beheben.
Mythos 2: Tropfende Wasserhähne sind harmlos
Viele Menschen ignorieren tropfende Wasserhähne, weil sie denken, dass sie nur ein kleines Ärgernis sind. Tatsächlich kann ein tropfender Wasserhahn im Jahr Tausende von Litern Wasser verschwenden, was zu erhöhten Wasserrechnungen führt.
Ein gut gewarteter Wasserhahn spart nicht nur Wasser, sondern verlängert auch die Lebensdauer der Armaturen. Oft reicht es aus, die Dichtungen zu ersetzen, um das Problem zu beheben.

Langfristige Folgen ignorierter Lecks
Unbehandelte Lecks können zu Wasserschäden führen, die teure Reparaturen erfordern. Es ist daher wichtig, Lecks so schnell wie möglich zu beheben.
Mythos 3: Alle Sanitärprobleme sind Do-it-yourself-Projekte
Obwohl es verlockend sein mag, selbst Hand anzulegen, können einige Sanitärprobleme komplex sein und erfordern das Fachwissen eines Profis. Falsche Reparaturen können größere Schäden oder Sicherheitsrisiken verursachen.
Für kleinere Reparaturen wie das Ersetzen einer Dichtung oder das Reinigen eines Abflusses können Heimwerkerlösungen ausreichend sein. Bei komplexeren Problemen sollte jedoch ein Fachmann hinzugezogen werden.

Vorteile der Beauftragung eines Profis
Ein erfahrener Installateur kann Probleme schnell und effizient lösen und bietet oft Garantien für die durchgeführten Arbeiten. Das gibt Ihnen Sicherheit und spart auf lange Sicht Geld.
Mythos 4: Die Wasserhärte hat keinen Einfluss auf die Sanitärinstallation
Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass die Wasserhärte keinen Einfluss auf die Sanitärinstallationen hat. In Wirklichkeit kann hartes Wasser Kalkablagerungen verursachen, die die Effizienz von Geräten beeinträchtigen und die Lebensdauer von Rohren verkürzen.
Die Installation eines Wasserenthärters kann helfen, diese Probleme zu minimieren, indem er die Wasserhärte reduziert und die Lebensdauer Ihrer Sanitärinstallationen verlängert.

Regelmäßige Wartung ist der Schlüssel
Unabhängig von der Wasserhärte ist eine regelmäßige Wartung Ihrer Sanitäranlagen wichtig, um deren einwandfreie Funktion zu gewährleisten und kostspielige Reparaturen zu vermeiden.
